Mai 2013 — Fahrt nach Wien
Dank an unserem Photographen Axel Döhr für diese schönen Impressionen!

Vienna Calling!!!!

Reise des Ehrenoffizierscorps nach Wien

Von: Luisa und Dominik Thiesen, Angela und Jan Bovermann
Dieser Artikel liegt auch zum Download als PDF-Datei vor.

Im dauernden Kampf gegen Mucker und Philister war unser Ehrenoffizierscorps der Mainzer Ranzengarde mit Anhang auf Auslandseinsatz in Wien, Österreich. Bewaffnung: kein Säbel, dafür Regenschirm. Ehrenoffiziersprecher Axel Döhr hatte mit akribischer Sorgfalt die Reise so vorbereitet, dass sich selbst unser Generalfeldmarschall gern und mit voller Hingabe dem Ablaufplan unterordnete. Nach kurzem Flug bestieg unsere Truppe am 10.05.2013 um 11.11 Uhr den wartenden Bus, um pünktlich die Zimmer im Hotel einzunehmen. Schnell war jeder Widerstand gebrochen und wir konnten uns den angenehmen Seiten des Lebens widmen. Bei der Besichtigung der Karlskirche schien noch die Sonne. Die Ermahnung, bei der Besteigung des innenliegenden Gerüstes nicht gleichzeitig in die Luft zu springen, trug Früchte, so dass wir diesen kritischen Moment ohne Verluste überstanden. Fresken und Aussicht waren schön. Das erste Feldlager mit erstem Wiener Schnitzel fand im Café Weimar statt. Unsere Truppe war mit dem Drei-Gänge-Menu überfordert und musste bei der „Lustigen Witwe“ in der Volksoper eine angenehme Pause machen, bevor schließlich der Nachtisch eingenommen werden konnte. Die Operette wurde bei Apfelstrudel, wieder im Café Weimar, kräftig und angeregt reflektiert, diskutiert und mit Hochprozentigem begossen. Anschließend verließen wir bei leider schlechter werdendem Wetter die Lokalität. Motorfiaker fuhren uns zum Hotel. Es wurde Abend...

…. es wurde Morgen: Zweiter Tag. Nach teils zu kurzer Nachtruhe frühstückten wir ausgiebig. Frisch gestärkt bestiegen wir an der Oper die Tram Nr. 2. Auf der Fahrt konnten wir schon einmal die wesentlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt bewundern. Der Reiseführer, ein charmantes Wiener Original, führte uns im Anschluss mit viel Wiener Schmäh durch das schöne Wien und zeigte uns die Lipizzaner Ställe der spanischen Hofreitschule, die Hofburg, Kirchen, Passagen, musikalische Toiletten und anschließend den Stephansdom. Mittagessen gab es im berühmten Restaurant Pfudl. Im zweiten Feldlager gab es endlich das zweite Wiener Schnitzel. Glücklich der unwirtlichen Witterung entgangen zu sein, stärkten wir uns nicht nur an fester sondern auch an flüssiger Nahrung. So kam es, dass die anschließende Ruhephase vor dem dritten Feldlager, dem Heurigen Meyer, für einige reichlich kurz war. Beim Heurigen erfreuten sich einige an dem ersehnten dritten Wiener Schnitzel, wodurch die Ranzen langsam stattlicher wurden. Nach der anschließenden Verdauungsfahrt durch das wunderschön erleuchtete Wien ließ der harte Kern den Tag an der Hotelbar feuchtfröhlich ausklingen. Es wurde Abend...

es wurde Morgen: Dritter Tag. Wieder gut gefrühstückt, wieder gestärkt ging es zum Schloss Schönbrunn. Mit unserem altbekannten Fremdenführer besichtigten wir auf den Spuren von Sissi und Franzl Schloss und Park, was wir bei erfrischenden Schauern sehr genossen. Im vierten Feldlager im Café Frey, nahmen einige die letzte Chance war, ein viertes Wiener Schnitzel zu genießen. Danach ging es schon wieder an die Heimreise mit Bus, Flugzeug und Bahn.

Lieber Axel, wir danken dir für die tolle Organisation und freuen uns schon auf die nächste Tour!